China ist vor kurzem der größte Smartphone-Markt geworden und das heisst bald wird es auch der größte Markt für mobile Apps sein. Demanch ist nicht mehr die USA der dominierende Markt auf den es sich als Entwickler zu fokussieren gilt. Die USA wird wahrscheinlich der umsatzstärkste Markt für einige Zeit bleiben, allerdings sollte sich der Blick über den Tellerrand lohnen, denn die App-Economy erlaubt die Monetarisierung der Apps auf der ganzen Welt. Als Teil eins wollen wir über den deutschen Markt schreiben heute.

Appmarkt Deutschland – die Größe

Deutschland ist mit 19 Millionen iOS- und Android-Endgeräten nach Großbritannien der zweitgrößte Appmarkt in Europa und der weltweit die Nummer 6. Die Penetrationsraten sind wie überall auf der Welt bemerkenswert hoch, d.h. wir würden schätzen dass Deutschland bald ca. 30 Millionen Downloader und Käufer der App geben wird. Darüberhinaus ist Deutschland der drittgrößte nicht-englische Markt nach Japan und China. Für kostenlose Apps ist der deutsche Google Play Markt sogar die Nummer 3 weltweit.
Abbildung: Umsatz der umsatzstärksten App nach Land (AppAnnie)
Umsatz der umsatzstaerksten App nach Land

Konkurrenzsituation

Neben den absoluten Zahlen sollten Entwickler natürlich auch die Konkurrenzsituation im Auge behalten wenn es gilt lokalisierte App-Version zu entwicklen. Ein wirkungsvoller Hinweis ist die Möglcihkeit in die Charts zu gelangen:
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Deutschland- Top 10: 12,000 Downloads; Top 25: 5,000; Top 50: 3,000
Japan – Top 10: 20,000; Top 25: 9,000; Top 50: 6,000
Süd Korea – Top 10: 20,000; Top 25: 9,000; Top 50: 5,000
Großbritannien – Top 10: 18,000; Top 25: 8,000; Top 50: 5,000
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Diese Zahlen belegen dass der deutsche Mart sehr wahrscheinlich weniger konkurrenzbetont als GB, Japan oder Südkorea. Das heisst die App in die Listen zu bringen ist einfacher dort.

Eintrittsbarieren im deutschen Appmarkt

Die App-Economy heisst so weil im Allgemeinen in den App-Stores niedrige Eintrittsbarrieren und dahger eine super-effektive Verteilung der Güter herrschen. Das stimmt auch soweit bis auf die Tatsache dass die Sprache der App wettbewerbsmindern sein kann. Es gibt eine Analyse von Distimo die untersucht hat wie sich die lokalisierten Versionen sich auf Verkäufe und Downloads auswirken. Die sind die Ergebnisse:
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  • Die meist App werden in Englisch programmiert, die zur Verfügungstellung von nativen Apps fördert Downloads und Umätze stark – dies gilt für iPhone mehr als für iPad.
  • Sprachversionen haben mehr Wirkung bei bezahlten als bei kostenlosen Apps
  • In Deutschland wird stark Englisch als App-Sprache verwendet aber in großem Maße natürlich auch Deutsch
  • Laut dem Report sind in Deutschland die User neben den Chinesen die am öftesten bereit für für deutsche Inhalte etwas zu bezahlen. Daraus läßt sich der Schluss ziehen dass für freie Apps es wenig Unterschied macht ob auf deutsch oder nicht. Um Downloads bei den kostenpflichtigen zu fördern lohnt sich allerdings eine lokalisierte Version – laut Report erhöht dass die Donwloads um durchschnittlich 128% und die Umsätze um 26%.

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Vermarktung der Apps

Schaut man sich das entsprechende App-Marketing an ist es sekbstverständlich dass die Keywords, der Beschreibung und die Marketinginhalte in deutsch sein sollten. Weiterhin gibt es für den deutschen Markt nätürlich auch unterschiedliche Quellen die User verwenden um an neueste App-Informationen zu gelangen. Dies gilt es für etwaige PR Aktivitäten zu berücksichtigen.

Erfolg im deutschen Markt

Wir denken wenn Sie die oben genannnten Bedingungen berücksichtigen UND eine gute App haben, sollte Ihrem Erfolg nichts mehr im Wege stehen.