App Store-Optimierung – auch ASO genannt – funktioniert ähnlich wie SEO. Durch Optimierung von Schlüsselbegriffen und Inhalten wird die Chance erhöht, dass die App im App Store gefunden wird. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch, dass es für eine ordentliche ASO Optimierung  nicht reicht, dass man die App leicht findet. Man soll sie dann auch noch herunterladen wollen (Stichwort Konvertierung)!

Tipps zur App-Optimierung 2013

Schlüsselbegriffe und Beschreibung verbessern

Der erste Schritt zur ASO ist natürlich das Einfügen von Schlüsselbegriffen und Beschreibungen im App-Infobereich, um somit erstens die Chance zu steigern, gefunden zu werden, und zweitens, um Lust auf die App zu machen.

Kaum sinnvoll ist es, Ihren Infobereich mit hunderten irrelevanten Schlüsselbegriffen vollzukleistern. Stattdessen sollte man sich um solche Schlüsselwörter bemühen, mit denen Ihre potentiellen Kunden nach den passenden Angeboten suchen. Falls Sie andere, ähnliche Apps im Repertoire haben, sollte man diese Information mit einschließen. Denn App-Store-User suchen oft auch nach solchen Alternativen.

Stellen Sie zusätzlich sicher, dass die ersten Zeilen Ihrer App-Beschreibung so knapp und treffend wie möglich sind. So haben Sie die Chance, Ihre Interessenten zu erreichen und überzeugen, bevor Sie sie mit langwierigen Erläuterungen in die Flucht schlagen.

App aufhübschen

app icon aso

App Icons – eins der wichtigsten Dinge im ASO

Die tollste Beschreibung nutzt wenig, wenn Ihre App optisch nichts hermacht. Sie müssen die Aufmerksamkeit Ihrer potentiellen User erreichen. Und dies ist in der bunten High-Speed-Smartphone-Welt kein leichtes Unterfangen!

Ein Must-Have sind Screenshots Ihrer App, damit der Betrachter sofort sieht dass es sich lohnt die App-Infos durchzulesen. Hüten Sie sich aber davor irgendwelche Dinge zu zeigen, die in Ihrer App gar nicht vorkommen. Das wäre unseriös und würde Ihnen nur negative Kundenwertungen einbringen, was Ihrer App und dem Business schadet. (Andererseits sollten Sie jedoch schon darauf achten, die Schokoladenseiten Ihrer App hervorzukehren!)

Wichtig sind auch gute Icons und Logos für Ihre App. Fahle Farben und uninspirierte Designs machen hier keinen Stich. Ein gutes Logo zieht Aufmerksamkeit auf sich und ragt aus der Masse heraus.

Wählen Sie einen einprägsamen Namen

Sagen wir, Sie machen ein Spiel nach dem Muster von Angry Birds. Bloß, dass Ihr Spiel Hunde anstelle von Vögeln hat. Wenn Sie das Spiel nun auch noch „Angry Dogs“ nennen, ist das wenig originell, und Sie ordnen es automatisch Angry Birds und allen anderen Nachahmern davon unter. Suchen Sie lieber einen Namen aus, der aus der Reihe fällt. Auf diese Weise machen Sie viel leichter von Ihrem Spiel reden. Nennen Sie es zum Beispiel „Dogamite“, regt das gleich viel eher die Neugier an: Wenn jemand im Freundes- oder Familienkreis sagt, er habe gerade Spaß mit „Dogamite“, dann sorgt das für weit mehr Aufsehen als ein weiterer Angry-Birds-Klon.

Dies war natürlich nur ein Beispiel. Aber es zeigt, wie effektiv ein bisschen Originalität bei der Wahl des Titels sein kann. Auch wenn es schwierig sein mag, zwischen all den unzähligen Apps da draußen etwas wirklich Originelles zu bieten zahlt sich doch aus es zumindest zu versuchen.

Ich hoffe, diese Tipps geben ein paar grundlegende Anregungen, wie die eigene App Store-Seite aufpolieren können. Sie werden schnell merken, wie eine optimierte Seite Ihre Downloads nach oben schnellen lässt. Der Markt da draußen ist nicht einfach, doch steckt er auch voller Gelegenheiten. Viel Glück! Und lassen Sie sich nicht entmutigen, falls sich Ihre App nicht sofort gut verkauft. Arbeiten Sie weiter an ihr, dann stehen Ihnen erfreulichere Ergebnisse bevor.